Ablegerbildung - eine Grundsäule der modernen Imkerei

Keine Notlösung wählen

Bild: A.Titz - Wirtschaftsvolk und Jungvolk, so funktioniert eine moderne Imkerei.

Bestandsverjüngung durch Ableger heißt die Devise einer modernen Imkerei. Dennoch wechseln immer noch Imker ihre alte Königinnen gegen neue aus. Dieses "Umweiseln" geht oft schief, d.h. am Ende fehlt die Königin oder erleidet Schaden, weil sie nicht gleich akzeptiert wurde. Besser ist es, wenn eine junge Königin ihr eigenes Völkchen aufbaut. Dies schafft eine klare Trennung zwischen Wirtschaftsvölkern mit alten Könginnen, dunklerem Wabenwerk und hohem Varroabefall und den gesunden Jungvölkern auf überwiegend jungem Bau. 

Es ist ganz einfach, ein Bienenvolk zu vermehren. Das funktioniert wie bei einer Teilung von Pflanzen: Man nimmt ganz gezielt Bienen und Brutwaben auf voll entwickelten Völkern, wobei jeder neue Teil ohne Königin jüngste Brut haben muss - den Rest erledigen die Bienen fast von alleine.

Am besten hat sich ein sogenannter 5-Waben-Ableger bewährt. Dabei wird folgendes gemacht.

 

  • eine offene Brutwaben mit Stiften
  • eine geschlossene Brutwabe
  • eine Futterwabe
  • und zwei Leerwaben

Nach 9 Tagen haben die Bienen aus einigen Arbeiterinnenbrutzellen sogenannte Nachschaffungszellen gebaut. Sie stehen im Gegensatz zu Schwarmzellen meist mitten auf der Wabe, da junge Arbeiterinnenlarven mit Königinnenfuttersaft  zu Königinnen "umprogrammiert" und aufgezogen werden.

Nach insgesamt 30 bis 40 Tagen sind die Jungvölker reif zur Erweiterung bzw. zum Umlogieren.

Generation21 - imkern mit Zukunft

Die Imkerei ist derzeit geprägt von ständiger Dynamik und Veränderung, sowie einer neuen Imker-Generation, der sogenannten Wissensgesellschaft. Die Vereine müssen jetzt frühzeitig auf diese neue Herausforderung antworten und zukünftig das lebenslange Lernen seiner Imker unter Nutzung unterschiedlicher Lernkonzepte fördern.

Bild: A. Titz - Generation21 - imkern mit Zukunft - gemeinsam haben wir mehr Erfolg

Was bedeutet moderne Imkerei?

Moderne Imkerei bedeutet:

  • gemeinsam imkern
  • gemeinsam lernen
  • gemeinsam Probleme lösen
  • sich gegenseitig unterstützen

Nur in der Gemeinschaft haben wir die Möglichkeit, vielseitig, wirtschaftlich und erfolgreich zu imkern. Viele Probleme können sofort erkannt und gelöst werden. Dazu gehört auch eine Änderung der Schulungskonzepte. Die neue Imker-Generation hat keine Zeit für "Spielereien". Wir müssen wieder lernen "einfach imkern". 

Bild: A.Titz - Regelmäßige Vereinsschulungen sind wichtig - die neue Imker-Generation möchte informiert werden.

Online-Umfrage zur Sommertrachternte 2020

Das Bieneninstitut Mayen erkundigt sich bei den Imkern

Bild: A.Titz

Die Sommerernte wird in den meisten Regionen Deutschlands und in den angrenzenden Ländern abgeschlossen sein. Wie in den Vorjahren wollen wir eine Statistik über die Ernteergebnisse des Sommers und die Vermarktungssituation erstellen.

Durch Beantwortung der folgenden "Blitzumfrage" können Sie uns helfen einen Überblick zu erhalten, der Informationen über regionale Besonderheiten und Unterschiede liefert.

Wir fragen anonym nach dem

- Durchschnittsertrag je Volk

- falls gemessen, dem Wassergehalt des Honigs

- eventuell geernteter Sortenhonige

- Melezitoseproblematik

- eingesetzten Beutentyp

- der Vermarktung (z.B. Verkaufsgebinde / Vermarktungssituation / Vermarktungswege)

- den Honigendverkaufspreisen

- dem Bundesland, Regierungsbezirk und der PLZ (zum regionalen Vergleich und Kartendarstellung)

Bitte antworten Sie auch, wenn Sie nicht geerntet haben bzw. nicht ernten werden. Auch das ist eine wichtige Information.

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